It´s time for Africa

Rabat!

Samstag, April 2nd, 2011

Morgens steh ich schon gegen 6 in der Früh auf um pünktlichst an der Botschaft von Mauretanien zu sein. Dort treff ich dann auch Lothar, Jan und Peter. Lothar lebt in Gambia und macht in Marokko Urlaub. Jan ist zum Surfen hier und mit seinem 50PS starkem Bulli unterwegs, Peter macht Selbsttherapie und will sein Toyota (HJ61) in Mali verkaufen. Nachdem wir dann alle mehr schlecht als recht, unsere Anträge ausgefüllt haben (Peter darf sich 3x anstellen) heißt es das Visum gibt´s erst Morgen. Nein! Noch eine Nacht auf dem Campingplatz, verdammt! Ich kette mein Mopped an den Kuhfänger von Peters Toyo und wir gehen in die Stadt Kaffee trinken. Tut gut sich mal wieder zu unterhalten ;-) Nach dem Kaffe will Jan sich Versicherung und Feuerlöscher besorgen. Ich weiß nicht wie er das gemacht hat aber er ist ohne Versicherung eingereist. Marokko ist dick und fett durchgestrichen. Peter macht ihm Angst und dann will er auch eine Versicherung. Lothar erkundet mit dem VW Jetta die Stadt. Bleiben noch Peter und Ich, was nun? Peter braucht Reifen und ich eigentlich auch. Also machen wir ne Tour durch die Stadt. Peters Reifen sind hier eher selten und meine anscheinend auch. Außerdem sind das ja gleich 2 Wünsche und damit sind einige schon überfordert. Während wir so durch die Stadt tuckern, wobei ich genieße mal nicht selbst zu fahren und mich umkucken kann, könnte man locker eine ganze Folge Pleiten, Pech und Pannen drehen. Beim dritten Unfall die wir fast live miterleben, krieg ich einen Lachanfall und denke mir das das doch nicht sein kann. Und dann? Bääm!!! Der vierte Unfall, Klirr! Du Peter, das war bei uns! Was echt? Jap! Ein Petite Taxi (hier sind sie alle blau, also die Taxis), macht Bekanntschaft mit Peters Eisenschwein. Lampe, Grill,Stossstange im Eimer. Der Toyo hat offensichtlich nix. Pat Probleme! Und weiter geht´s. Umgekehrt hätte der Taxifahrer gleich die Armee geordert, soviel steht fest. Irgendwann reicht´s dann auch und wir fahren zum Campingplatz, auf dem wir dann Klaus treffen, Klaus ist 74 Jahre alt und alleine mit einem Subaru Minibus unterwegs, und falls du das hier lesen solltest, schick mal deine Email-Adresse ich hab deine Karte verloren. Mit Klaus gehen wir dann lecker essen und sind im Anschluss papp satt. Peter kriegt noch einen Kulturschock als ihm eine Muslima, Telefonnummer und grinsen schenkt. Die sah aber schxxxx aus und ihre Freundin war nicht ihre Freundin, sondern ihre Mutter, Peter war natürlich anderer Meinung. Im Anschluss ging´s wieder zum Campingplatz, wo sich auch Jan schon eingefunden hatte. Ich unterbreche hier in Rabat meine abstinente Phase und trinke ein paar Bierchen. War fast wie zuhause und ganz schön zum Lachen. Zweiter Tag in Rabat, Peter und Ich verabschieden uns von Jan (schick das Foto!) dann bissle rumrennen und Kaffee trinken in Rabat. Gegen Mittag treffen wir Lothar und latschen zur Botschaft. Und hier hab ich dann meinen ersten Kontakt mit den Mauren. Einem Botschaftstyp gefällt nicht wie ich mein Mopped geparkt habe und er macht mir verständlich, ich soll das Teil da wegfahren. Das seh´ich irgendwie nicht ein, schließlich stand´s gestern an derselben Stelle. Ich leg mich mit dem Typ an, der hat aber keine Lust auf Diskussion und sagt bloß: „No Visa“ und geht. Upps, so hab ich mir das aber nicht vorgestellt. Ein paar Marokkaner holen den Typ dann aber zurück und ich parke brav mein Mopped um. Ergo…kein guter Ort für Machtspielchen. Den fünften Unfall durften wir dann aber noch live miterleben. Zwei Autos parken hintereinander, der Vordere hilft dem Hinteren bei einer Panne. Der probiert seine Karre zu starten. Nix passiert, der will wieder aussteigen und bääm. Ein weitere knallt in die offene Fahretür und schiebt die Karre auf die Kiste des Helfers. Drei Autos, net schlecht! Mit einem breiten Grinsen und schüttelndem Kopf, verlasse ich wieder alleine, Rabat. Peter werde ich vielleicht in Mali wiedertreffen und Lothar in Gambia. Ich fahr dann noch 70km bis Mohammedia auf einen Campingplatz, gibt sogar ne warme Dusche und das Ganze auch wieder günstig. Camping Ocean bleu oder bleu Ocean was weiß ich.

Und weil die erste Nacht so kalt war…

Montag, März 7th, 2011

…ging´s dann am nächsten Tag, 500km in den Süden. Campingplatz Simoune (Bollene) mit gratis WLAN, heisser Dusche und fast schon Urlaubsfeeling.

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Die Erste Nacht war…..

Montag, März 7th, 2011

 

….tat auch gleich schon weh….

und der Michelin T63 is eher nix für Tiefschlamm

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